Nach der ausführlichen NIUS-Berichterstattung über die geplanten Auftritte israelfeindlicher Rapper im Rahmen von Jan Böhmermanns Festival „Die Möglichkeit der Unvernunft“ im Haus der Kulturen der Welt (HKW) hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer reagiert. Er kritisiert den Auftritt und teilt den Antisemitismusvorwurf von NIUS.
Im Zentrum der Kritik steht das Konzert am 7. Oktober – dem zweiten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel, bei dem mehr als 1.100 Menschen ermordet und 250 Geiseln verschleppt wurden. Ausgerechnet an diesem Datum soll unter anderem der Rapper Chefket auf der Bühne stehen, der auf seinen Social-Media-Kanälen mit Symbolen auftritt, die das Existenzrecht Israels infrage stellen.
In einem Brief an die Leitung des HKW macht Weimer klar: „Chefket hat auf seinem Instagram-Kanal ein Foto von sich in einem T-Shirt mit einem Motiv veröffentlicht, das das Existenzrecht Israels infrage stellt, da der gewünschte Staat Palästina dort auf israelischem Staatsgebiet entsteht und kein Platz für Israel vorgesehen ist.“ Für die Bundesregierung sei ein solches Motiv eindeutig antisemitisch.
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