Wie die Junge Freiheit berichtet, gibt es beim Technischen Hilfswerk (THW) einen achtseitigen Leitfaden zum Thema „Dienstlicher Umgang im Ehrenamt mit als gesichert extremistisch eingestuften Parteien und deren Repräsentant/innen“. Der Leitfaden richtet sich an die hauptamtlichen Mitarbeiter. Obwohl der Leitfaden für alle Arten von Extremismus gelte, gebe es einen Fokus auf Rechtsextremismus.
Das THW begründet den Fokus folgendermaßen: „Teil rechter/rechtsextremer Idealvorstellungen sind unter anderem (para)militärische Strukturen, klare Hierarchien und Uniformen. In Teilen bietet das THW dafür Anknüpfungspunkte.“ Aktuell seien dem THW „keine Fälle bekannt”, was Linksextremismus oder Islamismus angehe.
Eine bloße Mitgliedschaft in der AfD sei noch keine Begründung für einen Rausschmiss aus dem Technischen Hilfswerk, so die Junge Freiheit. Allerdings werden in dem Leitfaden, elf Handlungen aufgeführt, die einen Rauswurf begünstigen. Als Handlungen werden einerseits die „Teilnahme an gewalttätigen, rassistischen Ausschreitungen“ genannt, als auch menschenverachtende Äußerungen oder das Teilen solcher Aussagen in den sozialen Medien.
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