Am 28. April 2025 war in Spanien der Tag der Wahrheit. An diesem Tag wurde fast jedem klar, dass man mit Ideologie schöne Reden halten, Videos drehen und Hochglanzbroschüren drucken kann. Aber eben kein funktionierendes Stromnetz mit Wind- und Sonnenstrom. Um 12:33 Uhr brach das Stromnetz in weiten Teilen des Landes zusammen.
Was wie ein technisches Versagen erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als vorhersehbare Folge einer naiven Energiepolitik, die die Realitäten ignoriert, Risiken verharmlost und vom Prinzip Hoffnung lebt, es möge schon alles gut gehen. Tat es aber nicht. Die Warnungen von Fachleuten wurden, da das, was sie sagten, nicht dem grün-woken Wunschdenken entsprach, einfach ignoriert.
Schon zwölf Tage vor dem Stromausfall dokumentierten interne Gespräche zwischen Netzbetreibern und Red Eléctrica Española (REE) die tiefe Nervosität der Techniker und Ingenieuren. Der spanische Fernsehsender „telecinco.es“ dokumentierte das Gespräch.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











