Nach dem gewaltsamen Tod des 23-jährigen Quentin Deranque sind in Lyon zahlreiche Menschen auf die Straßen gegangen. Die Demonstranten fordern „Gerechtigkeit für Quentin“ und ein konsequentes Vorgehen gegen gewaltbereite linksextreme Strukturen. NIUS-Reporter Eric Steinberg ist live vor Ort.
Mehr als tausend Menschen haben am Samstag an einem von rechten Gruppen organisierten Marsch teilgenommen, nachdem der nationalistische Aktivist Quentin Deranque in Lyon Opfer einer linken Prügelattacke geworden war. Deranque starb im Krankenhaus aufgrund seiner schweren Hirnverletzungen – ein Vorfall, der das Klima tiefgreifender politischer Spannungen im Vorfeld der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr verdeutlicht. Die Demonstrationen fanden unter massivem Polizeiaufgebot statt. Teilnehmer skandierten Parolen wie „Antifa – Mörder“. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden sind unter den Verdächtigen auch zwei Personen, die für die linke Partei La France Insoumise (LFI) tätig sind.
Die Demonstranten fordern Gerechtigkeit für Quentin.
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