Am Samstag versammelten sich über 3.200 Menschen in der Innenstadt von Lyon, um des getöteten Aktivisten Quentin Deranque zu gedenken. Bei der von rechten Gruppen organisierten Demonstration forderten die Teilnehmer „Gerechtigkeit für Quentin“ und ein konsequentes Vorgehen gegen gewaltbereite linksextreme Strukturen. Alt und Jung, Männer und Frauen, zogen gemeinsam vom Place Jean-Jaurès durch die Stadt, viele mit französischen Flaggen und Schildern mit dem Konterfei des 23-Jährigen.
Quentin Deranque war wenige Tage zuvor an den Folgen einer brutalen Prügelattacke gestorben. Als er das rechtsfeministische Collectif Némésis bei einer Protestaktion gegen einen Auftritt der LFI-Politikerin Rima Hassan begleiten wollte, wurde er gemeinsam mit zwei weiteren Personen von einer Gruppe Vermummter angegriffen, niedergeprügelt und zusammengetreten. Zwei Tage später erlag er im Krankenhaus den Folgen des Angriffs.
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