In Kreisen des Verfassungsschutzes wächst die Sorge vor einer neuen Eskalationsstufe im Linksextremismus. Nach Erkenntnissen aus dem Sicherheitsapparat richtet sich der Fokus militanter Gruppen zunehmend gegen wohlhabende Bürger. Nicht mehr nur staatliche Stellen oder Unternehmen werden von Linksextremisten ins Visier genommen – nun sollen auch Villenviertel und private Wohnungen künftig Ziele linker Gewalt sein.
Unter dem Schlagwort „Follow the money“ kündigten Aktivisten an, Reichtum künftig direkt anzugreifen – dort, wo er wohnt. Die Drohungen beziehen sich ausdrücklich auf Wohngebiete vermögender Bürger. Laut Behörden handelt es sich um eine klare Ausweitung der bisherigen Gewaltstrategie. Eine anonym veröffentlichte Schrift aus der Szene ruft zur systematischen Verunsicherung durch Sabotage und Gewalt in Wohnvierteln besser gestellter Bürger auf.
Ein erster Vorfall hat sich bereits ereignet. Im Berliner Stadtteil Grunewald, bekannt für seine exklusiven Immobilien, wurde ein Trafogebäude in Brand gesetzt. Auch ein Funkturm, der neben Mobilfunk auch polizeiliche Kommunikation abdeckte, wurde gezielt beschädigt. In einer einschlägigen Publikation, dem sogenannten „Autonomen Blättchen“, reklamierten die Täter die Tat für sich. Sie sprachen von einem „militanten Nachtspaziergang“ und rühmten sich mit den Worten: „Wir haben ein Trafohaus gegrillt und einen Funkmast entflammt.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











