Das kommunistische Regime der Volksrepublik China hat eines der weltweit größten und ungezügelsten Überwachungssysteme der Welt – das ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Schon lange berichten Besucher von den engmaschig installierten Kameras, Gesichtsscannern und digitalen Identitätskontrollen. Doch jetzt offenbart ein Leak ein schier unvorstellbares Ausmaß an Kontrolle.
Der britische Telegraph machte jetzt nämlich eine chinesische Regierungsplattform publik, zu der IT-Sicherheitsanalysten der Firma NetAskari Zugang erlangen konnten. Es ist eine Plattform zur digitalen Totalüberwachung mit dem Namen „Dynamische Kontrollplattform für Ausländer“; eines der zentralen Ziele ist dabei die Überwachung ausländischer Staatsbürger in China.
Anhand des Systems zeigt sich vor allem, wie all die Kamera- und Überwachungsdaten dort zusammengeführt werden und so fast jeden Alltagsschritt der zu „kontrollierenden Personen“ aufzeichnen. Einzelne Ziele der Überwachungsplattform sind dort mit Bild, Namen, Staatsangehörigkeit und weiteren Details aufgelistet. Jede Person hat ein Tracking-Profil: Es werden minutiös all die Orte aufgelistet, an denen Überwachungskameras ihr Gesicht erkannten. Jede Bewegung, jeder Einkauf im Supermarkt ist so von den Behörden einsehbar.
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