Bevor wir zu Roderich Kiesewetter kommen, müssen Sie durch Amelie Fried, Gabor Steingart und Anja Maier durch. Tut uns leid, liebe Leser. Denn auch diese Maischberger-Ausgabe ist ja mehr als nur Kriegsgeschrei. Es geht um den Kanzler, die desolate Lage und die Gründe. – Nein, Verzeihung, um die Gründe geht es selbstverständlich nicht. Jedenfalls nicht um die wahren Gründe. Wir sind schließlich immer noch in der ARD.
Nehmen wir also zunächst Amelie Fried. Die Autorin sagt, die CDU müsse endlich „aufhören, die bessere AfD sein zu wollen“. Denn die Wähler würden „einen Friedrich Merz sehen, der ihnen einerseits mit großem Pathos immer was von einer Brandmauer erzählt, aber andererseits die Denkweise und die Rhetorik der Rechten übernimmt und die damit auch salonfähig macht“. Das geht natürlich gar nicht. Dass die CDU irgendwie rechts ist. Sagt Amelie Fried.
Gabor Steingart (Media Pioneer) sieht das ähnlich. Bei der AfD stellt Steingart „‘ne Menge Verhetzungspotential“ fest. Und den Kanzler will er auch nicht so recht loben: „Seitdem er Kanzler ist, ist er kaum wiederzuerkennen.“ Aber für eine Beurteilung sei es zu früh. „Er ist erst sechs Monate im Amt.“
Anja Maier von der Illustrierten „Focus“ tappt gleich mal ins Fettnäpfchen. Sie setzt an: „Zu Beginn des Ukrainekrieges …“ – und korrigiert sich sofort selbst: „also des Überfalls Russlands auf die Ukraine“. Mehr ist nicht zu sagen.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











