Ein neues Phänomen geistert durch die Medien. Es kommt als Feminismus daher, ist aber nichts weniger, als ein Angriff auf Familien und Beziehungen.
Der aktuell heißeste Scheiß im Schlagwort-Dschungel: Mankeeping – wenn heterosexuelle Frauen das Wohlbefinden ihrer Partner managen und die emotionale und soziale Verantwortung übernehmen. Dazu gehört etwa die Koordination von Freundes-Treffen oder die psychologische Betreuung in schwierigen Phasen. Dazu passt, dass Männer ihre eigenen Freunde und Hobbys angeblich immer stärker vernachlässigen und sich voll und ganz auf ihre Partnerin stützen, so mahnt die New York Times. Das Magazin Vice schreibt: „Man könnte meinen, dass viele Männer ihre Partnerinnen als Therapeutin mit Benefits ansehen.“
Mankeeping zieht sich durch Medien und Popkultur. Die Kinderbuchreihe „Conny“ wartet mit einem Vater auf, der ständig falsche Brötchen mitbringt, Dinge verschusselt und eher wie ein lästiges Accessoire wirkt. Im Song „Ain’t your mama“ verwahrt sich Popsängerin Jennifer Lopez ausdrücklich dagegen, ihren Kerl zu betüddeln. In der Erfolgsserie „Modern Family“ fängt Claire Dunphy das Chaos ihres Manns Phil auf, ist aber seine wichtigste Ansprechpartnerin. Und dann ist da noch die Königin des Mankeepings, Marge Simpson, die mit ihrem völlig auf sie fixierten Mann Homer eher ein weiteres Kind an der Backe hat.
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