In Frankreich hat am Mittwochmorgen auf der Atlantikinsel Île d’Oléron ein Mann mehrere Menschen mit seinem Auto angefahren. Nach Angaben der Behörden wurden mindestens zehn Personen verletzt, mehrere davon schwer. Die Tat ereignete sich zwischen Saint-Pierre-d’Oléron und Dolus-d’Oléron gegen 8.45 Uhr.
Der 35-jährige Fahrer aus La Cotinière wurde von der Polizei festgenommen. Er soll nach der Tat versucht haben, sein Fahrzeug mithilfe einer Gasflasche in Brand zu setzen. Beim Zugriff rief er laut Berichten „Allahu Akbar“. Die Beamten überwältigten ihn mit einem Elektroschocker. Eine Waffe wurde nicht gefunden.
Der Mann ist französischer Staatsbürger und laut Behörden polizeibekannt wegen kleinerer Delikte, jedoch nicht im Zusammenhang mit Islamismus registriert. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Ein terroristisches Motiv ist bislang nicht bestätigt, die Ermittler prüfen auch eine mögliche psychische Erkrankung.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











