Der neue Politikpodcast „Wenn Sie wüssten…“ des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) ist am Dienstag mit seiner ersten Folge gestartet. In dem Format wollen die Journalistinnen Eva Quadbeck und Kristina Dunz sowie der Dokumentarfilmer Stephan Lamby künftig Einblicke hinter die Kulissen des politischen Berlins geben. Gleich zum Auftakt könnten die Beteiligten jedoch auf eine mögliche Fake-Story hereingefallen sein. Dies behauptet zumindest die Axel Springer SE.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist, dass in der Folge der Eindruck vermittelt wird, Springer-Journalisten von Welt und Bild würden Bundeskanzler Friedrich Merz dazu drängen, die Brandmauer der Union zur AfD aufzugeben und eine mögliche Zusammenarbeit in Erwägung zu ziehen. Laut Lamby würden „einige Medien und prominente Journalisten“ den Kanzler „bereits seit Monaten unter Druck“ setzen, damit dieser „seine bisher so strikte Ablehnung“ der AfD aufgebe.
„Besonders auffällig tun das einige Kolleginnen und Kollegen von Bild und Welt, also aus dem Springer-Verlag“, sagte Lamby weiter. Zwar hätten die Podcast-Mitglieder keine gesicherten Informationen aus erster Hand, allerdings habe man mit „gut informierten Personen“ gesprochen. „Was wir wissen und hier berichten, beruht also auf Sekundärquellen und Indizien“, ordnet daher Quadbeck ein.
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