Der britische Premierminister Keir Starmer hat bei einem „Pride“-Empfang am Montag das britische Unterhaus zum „schwulsten Parlament der Welt“ erklärt. So meinte der Labour-Politiker, der erst vergangene Woche den Rücktritt von seinem Amt angekündigt hat: „Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir das schwulste Parlament haben – ich glaube, das schwulste aller Zeiten und weltweit. Ich glaube nicht, dass es irgendein Parlament gibt, das schwuler ist als dieses.“
Starmer bezieht sich dabei offenbar auf die Zahl der offen „LGBT+“-Abgeordneten im britischen Unterhaus – mindestens 75 Unterhausmitglieder sind „LGBT“-Abgeordnete, davon allein 60 in Starmers Labour-Partei.
Während seiner Rede verteidigte Starmer seine politische Bilanz in Sachen „LGBT“-Rechte: Er betonte, die Regierung werde die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen verteidigen, und verwies auf mehrere Maßnahmen: den Entwurf für ein Verbot sogenannter Konversionstherapien, den HIV Action Plan, schärfere Hate-Crime-Regeln, Entschädigung und Anerkennung für „LGBT“-Veteranen sowie internationale „LGBT“-Förderung.
phoenixRunde: Entscheidendes Treffen - Schafft die Koalition den Durchbruch?












