Die Meldestelle für „Verschwörungsdenken“, die jüngst von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Familienministerin Lisa Paus (Grüne) ins Leben gerufen wurde, hat bisher 1,1 Millionen Euro gekostet. Das geht aus einer kleinen Anfrage der fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Joana Cotar hervor, die NIUS exklusiv vorliegt.
Demnach betrug das Gesamtbudget der Maßnahme für das Jahr 2024 603.215 Euro und für das Jahr 2025 499.798 Euro. „Die Kosten werden vom BMFSFJ und BMI jeweils zu gleichen Teilen getragen“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage.
Die „Beratungskompass Verschwörungsdenken“ wurde Ende Februar offiziell vorgestellt. Dabei wurde das Projekt gegen Verschwörungsdenken offiziell erweitert – und zu einem umfassenden Beratungsangebot ausgebaut. Dabei sollen Betroffene und ihr Umfeld online und telefonisch „eine vertrauliche Beratung im Themenfeld Verschwörungsdenken“ erhalten. Die Stelle stehe dabei allen Betroffenen offen, also Menschen, die sich selbst für verschwörungsgläubig halten – aber auch Distanzierungswilligen, ihren Angehörigen oder anderen Personen aus dem sozialen Umfeld.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











