Angela Merkel auf der Digitalkonferenz re:publica

vor etwa 2 Monaten

Angela Merkel auf der Digitalkonferenz re:publica
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Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Parteien vor dem Hintergrund des Erstarkens der AfD dazu aufgefordert, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. „Was ich ganz wichtig finde, ist, sich nicht immer indirekt über die AfD zu definieren“, sagte sie am Montag bei der Digitalkonferenz re:publica im Gespräch mit dem WDR. Stattdessen gehe es darum, zu sagen: „Was ist eigentlich unser Plan für dieses Land?“

Nach der anstehenden Wahl unter anderem in Sachsen-Anhalt befragt – wo die AfD derzeit bei 42 Prozent liegt – erklärte Merkel, sie verfolge die Umfragen. „Aber wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht sozusagen Ergebnisse schon vorwegnehmen, die gar nicht eingetreten sind.“ Wer nicht wolle, dass die AfD stark werde, und sie selbst gehöre dazu, „der muss etwas dagegen tun“.

Zugleich übte die 71-Jährige Kritik am Auftreten der Partei. Es gehe nicht, dass die AfD „versucht zu definieren, wer das Volk ist“, sagte sie. „Jeder deutsche Staatsbürger ist das Volk und da gibt es niemanden, der einteilen darf, du bist Volk und du bist Elite.“ Und weiter: „Ich bin Volk und Sie alle sind Volk und wir sind gemeinsam Volk.“

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