Der Folter-Diktator Baschar al-Assad ist in Syrien Geschichte. Er wurde von Islamisten-Gruppen gestürzt. Bisher ist jedoch noch keine klare politische Entwicklung für das Land abzusehen. Tausende in der Türkei lebende Syrer machen sich bereits auf den Weg zurück nach Syrien.
Auch viele Exil-Syrer in Deutschland träumen nun euphorisch davon, in ihre Heimat zurückzukehren. Zugleich fordern konservative Politiker, diese Rückkehr zu unterstützen. Eine knappe Million Syrer leben in der Bundesrepublik.
„Ich würde in einem ersten Schritt mal sagen, wir machen ein Angebot. Wie wäre es, wenn die Bundesregierung sagt: Jeder, der zurück will nach Syrien, für den chartern wir Maschinen, der bekommt ein Startgeld von 1000 Euro“, sagte Vize-Fraktionschef Jens Spahn zu RTL/ntv am Montag.
Dieser Vorschlag sorgte allerdings für Empörung in den roten-grünen Parteien. Geht es nach der politischen Linken in Deutschland, soll offenbar kein einziger Syrer gehen …
Voller Hoffnung: Exil-Syrer feiern in Deutschland den Sturz des syrischen Diktators Assad.
Im Jahr 2016 versprach die Bundesregierung unter der damaligen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass viele der Syrer, die in Deutschland Zuflucht gesucht haben, in ihre Heimat zurückkehren werden.
Wörtlich sagte sie: „Alle bekommen einen zeitweiligen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention oder einen subsidiären Schutz, der nochmal darunter liegt.“ Bei allem, was man bei Integration mache, „müssen wir den Menschen aber auch sagen: Es ist ein temporärer Aufenthaltsstatus. Und wir erwarten, dass wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der ISIS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder mit dem Wissen, was ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückgeht.“
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