Beim „Tag des Lokaljournalismus“ in Salzwedel äußerte Friedrich Merz seinen Frust über anonyme Kritik und Attacken in den sozialen Medien. Der Bundeskanzler beklagte, dass das „politische Spitzenpersonal in einer Art und Weise angegriffen wird – auch persönlich angegriffen und herabgesetzt wird“, die eine „giftige Wirkung auf das gesellschaftliche Klima“ habe.
„Warum ist das so? Es ist zum Beispiel auch deshalb so, weil in den sozialen Netzwerken jeder anonym einfach sagen kann, was er gerade so denkt und wie er denkt, und in einer Sprache, die ich einfach schwer erträglich finde“, so Merz.
Und weiter: „Ich muss das ertragen. Ich kann es nicht ändern. Ich finde es bedauerlich. Es vergiftet einen Teil des politischen Klimas in unserem Land.“ Bereits in der Vergangenheit hatte sich der CDU-Kanzler für ein Ende der Anonymität auf Social Media ausgesprochen. „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet“, sagte Merz etwa beim politischen Aschermittwoch der CDU in Trier.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











