Eine der spannendsten Erkenntnisse aus dem TV-Duell von Olaf Scholz und Friedrich Merz: Der CDU-Kanzlerkandidat hat die Roadmap seiner Koalitionsverhandlungen verraten. Ein genauer Blick auf seine Aussagen offenbart, was Merz nach der Wahl plant – und wirft die Frage auf, ob er sich dabei nicht verrechnet.
Der Blick auf die aktuellen Umfragen zeigt: Die CDU liegt um die 30 Prozent, die AfD um 21. Die Kanzlerpartei SPD kommt auf etwa 15, die Grünen auf 13 bis 15. Die FDP würde mit 4 Prozent nach jetzigem Stand den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen.
Scholz versus Merz bei ARD und ZDF.
Die Merz-Rechnung geht so: Die AfD schließt er als Koalitionspartner aus. Dies bekräftigte er im TV-Duell erneut, als ihn die Moderatorinnen zur Brandmauer befragten. Ausgeschlossen bleiben nach Merz’ Aussage eine Koalition sowie eine Duldung durch die AfD, also die Option, dass Merz sich in einer Minderheitsregierung Mehrheiten mithilfe der AfD beschaffen könnte.
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