Die „Sea Watch 3“ – ein deutsches NGO-Schiff, das Migranten im Mittelmeer aufsammelt – legte im Jahr 2019 entgegen dem Verbot der Regierung im Hafen der italienischen Insel Lampedusa an und wurde daraufhin festgesetzt. Jetzt hat ein Gericht in Palermo entschieden, dass diese Festsetzung „ungerechtfertigt“ war. Dem Urteil nach soll Italien der NGO eine Entschädigung in Höhe von 76.000 Euro zahlen.
Wie Welt berichtet, sollen das italienische Innen-, Verkehrs- und Wirtschaftsministerium sowie Behörden in Sizilien sowohl eine Entschädigung an die deutsche NGO als auch die Gerichtskosten bezahlen.
Als das Schiff 2019 illegal im Hafen anlegte, durchbrach es eine Polizeiblockade und rammte ein Polizeiboot. Die Kapitänin des Boots, Carola Rackete, wurde anschließend festgenommen. Dennoch wurde Rackete daraufhin freigesprochen. Nach der Festsetzung des Boots für mehrere Monate reichte die NGO Klage ein.
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