Nach einem hart umkämpften Wahlkampf erzielt Javier Mileis Partei La Libertad Avanza (Die Freiheit kommt voran) einen historischen Sieg. Auch in der Provinz Buenos Aires. Die Provinz Buones Aires war bisher eine Hochburg der Linken.
La Libertad Avanza (LLA) errang bei den argentinischen Parlamentswahlen 2025 einen überzeugenden Sieg mit knapp über 40 der Stimmen auf nationaler Ebene und Erfolgen in 16 von 24 Provinzen. Darunter auch die wichtigste Provinz Buenos Aires, in der allein bei den jetzigen Teilwahlen 35 Sitze vergeben wurden. Noch vor zwei Monaten musste Mileis Partei hier noch eine Niederlage hinnehmen.
Noch vor wenigen Wochen galt Milei als angeschlagen. Währungskrise, Proteste gegen Miles Politik, interne Skandale. Die Gegner Mileis witterten bereits das Ende des libertären Experiments. Doch die Argentinier entschieden sich klar anders. Sie gaben ihm ein historisches politisches Mandat.
Mit 90 % der ausgezählten Stimmen bestätigte Kabinettschef Guillermo Francos in der Nacht das Ergebnis, das Präsident Javier Milei nun einen entscheidenden politischen Rückhalt verschafft, um die zweite Phase seiner Amtszeit mit mehr Einfluss im Kongress und größerem Spielraum für eine Umgestaltung des Kabinetts anzugehen.
Das Ergebnis ist eine Bestätigung für die Regierung und ihre liberale Politik. Mileis Ziel war es, ein Drittel der Sitze im Abgeordnetenhaus zu erreichen, um sein Reformprogramm abzusichern. Dieses Minimalziel hat er klar übertroffen.
Der Wahlkampf von LLA war von Santiago Caputo, einem Neffen von Luis Caputo, organisiert worden. Ihm gelang es, die Euphorie von 2023 wiederaufleben lassen. Ausserdem stärkte er die Präsenz Mileis und seiner Partei in den Provinzen und er stellte die Jugendbewegung der Partei neu auf. Hier war vor allem wichtig, deren Ton zu mäßigen, um auch jene zu erreichen, die unter der wirtschaftlichen Anpassung gelitten hatten.
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