Der Autohersteller Mercedes-Benz plant großangelegte Sparmaßnahmen. Bis Ende 2025 soll die Hälfte der angestrebten Kostensenkungen realisiert werden. Das Unternehmen verweigerte jedoch konkrete Angaben zu den Zahlen und verwies stattdessen auf frühere Aussagen, wonach Mercedes seine Kosten in den kommenden Jahren um mehrere Milliarden Euro jährlich senken wolle. Details zur Umsetzung dieser Einschnitte wurden nicht genannt.
Die Maßnahme wird mit der angespannten Situation in der Autoindustrie begründet. Laut dem Unternehmen bleibt die aktuelle Wirtschaftslage weltweit „extrem volatil“. „Nur durch nachhaltiges Steigern der Effizienz bleibt man finanziell stark und handlungsfähig“, hieß es aus der Unternehmenszentrale.
Das Manager Magazin berichtete, dass mehr als 20.000 Arbeitsplätze gefährdet seien, doch dieser Darstellung widersprach der Konzern. „Es gebe keine Pläne, Werke in Deutschland zu schließen“, betonte er und machte klar, dass die „Beschäftigungssicherung“, die für den Großteil der Mitarbeiter in Deutschland gelte, nicht infrage stehe. Diese Vereinbarung, intern als „Zusi 2030“ bezeichnet, schließe betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 grundsätzlich aus.
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