„Missbrauch des Kirchenraums“: Erfurter Gemeinde distanziert sich von „Widersetzen“-Aktionstraining

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„Missbrauch des Kirchenraums“: Erfurter Gemeinde distanziert sich von „Widersetzen“-Aktionstraining
Bildquelle: Apollo News

Die evangelische Kaufmannsgemeinde in Erfurt distanziert sich im Nachhinein von dem Antifa-Bündnis „Widersetzen“. Vor dem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende veranstalteten die linksradikalen AfD-Gegner ein Aktionstraining in dem gotischen Gotteshaus. Auf Anfrage von Apollo News teilte der Gemeindekirchenrat nun mit, dass er mit dem Verlauf dieser Agitationsveranstaltung sehr unzufrieden war.

Dass bei dem Aktionstraining am 10. Juni in der Erfurter Kaufmannskirche zahlreiche Antifa-Plakate und ein großes Banner aufgehängt wurden (Apollo News berichtete), sei nicht im Vorfeld abgesprochen gewesen und habe im Nachgang für erheblichen Unmut gesorgt.

„Das nicht angekündigte und nicht genehmigte Anbringen von Plakaten im gesamten Kirchenschiff und insbesondere das Aufhängen eines riesigen Banners von der für Besucher gesperrten Orgelempore stellt für uns einen Missbrauch unserer Gastfreundschaft und des Kirchenraums dar“, schreibt der Gemeindekirchenrat in seiner Stellungnahme. „Mit den Inhalten der Veranstaltung hat die Kirchengemeinde nichts zu tun.“

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