Nur wenige Stimmen in der CDU sind gegenüber der Linken noch wirklich klar. Generalsekretär Carsten Linnemann ist eine von ihnen. „Für mich kann es keine politische Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben, solange dort extremistische Gruppen mitmachen“, sagte er dem Magazin Stern. Und die bayerische Schwesterpartei ist gewohnt lautstark: „Für die CSU ist völlig klar, dass es mit der Linkspartei keine Zusammenarbeit geben kann“, macht Generalsekretär Martin Huber auf X klar.
Die Linkspartei stünde „für eine Politik, die mit unseren Grundwerten nicht vereinbar ist: Das Existenzrecht Israels und der entschiedene Kampf gegen Antisemitismus, der Kampf gegen Rechts- wie Linksextremismus, die Begrenzung der Migration, ein starker Rechtsstaat, die freie soziale Marktwirtschaft, sind für uns nicht verhandelbar.“
Bei den Christdemokraten jedoch wird die Brandmauer zur Linken in Rekordzeit abgebaut. Immer lauter werden die Stimmen, die die Linke verharmlosen und sich politisch gar mit ihr ins Bett legen wollen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordert schon seit geraumer Zeit eine Öffnung der Union zur Linken und trägt mindestens genauso lange den unschmeichelhaften Spitznamen „Genosse Günther“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











