Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat deutliche Kritik an der Einladung von AfD-Abgeordneten zur Münchner Sicherheitskonferenz im Februar geäußert. Im Gespräch mit der Welt erklärte sie: „Ja, ich bin sehr überrascht.“
Strack-Zimmermann verwies auf persönliche Erfahrungen mit AfD-Mitgliedern im Europäischen Parlament und meinte: „Die haben enge Kontakte zu Moskau“. Und weiter: „Insofern kann sich Moskau in Zukunft auch Spionage ersparen. Es wird dann auf dem Silbertablett serviert.“
Besonders problematisch seien nach Ansicht der FDP-Politikerin die informellen Gesprächsformate im Rahmen der Konferenz. „Es geht da gar nicht um die allgemeinen Aussprachen, sondern es gibt auch kleinere Runden, in denen wir uns austauschen können.“ Wenn bei solchen Treffen Vertreter der AfD anwesend seien, führe das die Münchner Sicherheitskonferenz „ad absurdum“. Abschließend stellte sie klar: „Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen.“
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