Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei der CSU-Klausurtagung in dieser Woche einen Waffenstillstand in der Ukraine erneut als oberste Priorität bezeichnet und eine Beteiligung der Bundeswehr an einer westlichen Friedenstruppe in der Ukraine nicht ausgeschlossen. Deutschland sei grundsätzlich bereit, sich mit Sicherheitsgarantien zu beteiligen – auch unter Einbindung der Bundeswehr.
Moskau hat darauf scharf reagiert. Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte, die Stationierung westlicher Truppen oder Infrastruktur in der Ukraine stelle eine ausländische Intervention dar und werde als legitimes militärisches Ziel betrachtet. Im Klartext bedeutet das: Es könnte zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russen und Deutschen mit unabsehbaren Folgen kommen!
Moskau bekräftigte, eine Friedenslösung sei nur durch Neutralität der Ukraine, Entmilitarisierung und die Anerkennung territorialer Realitäten möglich.
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