Knapp 30 Prozent der Bürger im Wahlbezirk, zu dem der Münchner Stadtteil Solln gehört, wählten bei der Bundestagswahl mit ihrer Erststimme die Grünen. Nun soll ein Asylbewerberheim dort gebaut werden – und die Anwohner lehnen sich dagegen auf.
Das Streitobjekt, um das es geht, ist eine Villa in München-Solln, die der Immobilienfirma BHB gehört. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, hat das Unternehmen beim örtlichen Bezirksausschuss (BA) zwei Anträge vorgelegt. Zunächst wollte das Unternehmen im leer stehenden Haus eine Kita mit 86 Betreuungsplätzen unterbringen. Baurechtlich gab es dagegen nichts einzuwenden – doch einige Anwohner stellten sich quer.
Die „enorme Lärmbelästigung“ wurde als Kritikpunkt angeführt, sowie die Tatsache, dass die Tagesstätte angesichts hoher Gebühren „nur einer kleinen Minderheit zur Verfügung stehe“. Auch befürchtete man eine Verschlechterung der Parkplatzsituation. Drei Anwohner reichten Klage ein, bislang ist noch keine Entscheidung gefallen.
NATO-GIPFEL IN ANKARA: Erdogan empfängt Partner – Donald Trump trifft Selenskyj | WELT LIVE










