Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben acht britische Organisationen wegen ihrer Verbindung zu den Muslimbrüdern zu terroristischen Organisationen erklärt. Darunter sind drei Immobilienunternehmen, zwei Bildungsdienstleister (einer davon heißt „Future Graduates“) und zwei Unternehmen aus dem Sport- und Unterhaltungssektor. Vielleicht sind das aber auch einfach nur Tarnzwecke. Die Muslimbruderschaft ist in den VAE als terroristische Organisation verboten.
Es geht also um acht Unternehmen, die im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland vollkommen legal operieren können, während der Blick der sieben Emirate auf sie ein ganz anderer ist. In Dubai und Abu Dhabi verbindet man die Muslimbrüder mit der Unterstützung des internationalen Terrors und möchte dergleichen keinesfalls Vorschub leisten. Die Entscheidung geht mit Sanktionen einher, was Reisen und das Finanzgebaren der Organisationen angeht. Auch elf Einzelpersonen wurden der Terrorliste der VAE hinzugefügt.
Nun besteht die Leitungsebene der acht Betriebe zumeist aus Emiratis, aber das heißt eben nur, dass die Emirate ihre salafistischen Dschihadi-Pappenheimer kennen und auch dann etwas tun, wenn diese im Ausland tätig werden. Zur Erläuterung heißt es, dieser Schritt sei „Teil der laufenden Bemühungen der VAE, sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene, Netzwerke, die direkt oder indirekt mit der Finanzierung des Terrorismus und damit verbundener Aktivitäten in Verbindung stehen, ins Visier zu nehmen und zu zerschlagen“.
Derweil ist die britische Regierung eher mit Überlegungen zur „Islamophobie“ beschäftigt. Auch im Nachgang des neu hochgekochten, immer noch weitergehenden Grooming-Gangs-Skandals zeigt Labour kein Einsehen und sieht die Hauptgefahr in einer angeblichen Diskriminierung von Muslimen, wo längst christliche Kinder drangsaliert werden, wenn sie einen Fehler im Umgang mit dem Koran machen. Am Ende scheint so die „wahrgenommene Diskriminierung“ durch Muslime schwerer zu wiegen als Interessen aller anderen – das legt die Positionierung der Labour-Partei und namentlich Keir Starmers leider nahe.
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