Nach Ausschreitungen mit schwer verletztem Polizisten: Hausdurchsuchung bei pro-palästinensischen Demonstranten

vor 12 Monaten

Nach Ausschreitungen mit schwer verletztem Polizisten: Hausdurchsuchung bei pro-palästinensischen Demonstranten
Bildquelle: Apollo News

Nach gewalttätigen pro-palästinensischen Demonstrationen im Mai hat die Berliner Polizei am Mittwoch im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Berlin fünf Objekte von Teilnehmern der Kundgebung durchsucht. Am 15. Mai hatten in Berlin-Kreuzberg etwa 1.100 Demonstranten den „Nakba-Gedenktag“ gefeiert, dabei war es auch zu israelfeindlichen Äußerungen gekommen. Außerdem wurde der Angriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 verherrlicht.

Im Rahmen der Kundgebung „Nakba 77“ wurde das Massaker der Hamas unter anderem als „Sieg“ bezeichnet und mit den Worten „wiederholen, wiederholen, weitermachen!“ weitere Angriffe auf Juden gefordert. Des Weiteren soll ein Polizeibeamter von den pro-palästinensischen Demonstranten schwer verletzt worden sein, indem er in die demonstrierende Menge hineingezogen und anschließend niedergetreten wurde. Auch elf weitere Beamte wurden auf der Kundgebung verletzt.

Es sei zu „erheblichen Gewalttätigkeiten aus der Menge“ auf Polizeibeamte gekommen, berichtete ein Polizeisprecher damals gegenüber dem rbb. Der schwer verletzte Polizist sei „gezielt angegriffen“ worden, die Demonstranten hätten ihn zu Boden gebracht und heftigst auf ihn eingetreten. „Wenn ein Kollege in eine Menschenmenge gezogen und dort niedergetrampelt wird, mehrfach das Bewusstsein verliert, müssen wir von reinem Glück reden, dass er die Nacht überlebt hat“, sagte Stephan Weh, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

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