Nachdem die Intel-Chipfabrik, das Prestigeprojekt von Bundeskanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck, gescheitert ist (lesen Sie hier mehr), plant letzterer trotz allem, weitere Milliarden in die Chipindustrie zu investieren. Rund zwei Milliarden Euro sollen laut einem Bericht von Bloomberg in die deutsche Halbleiterindustrie fließen.
Die Maßnahme soll den Aufbau eines robusten Mikroelektronik-Ökosystems fördern, wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) mitteilt. Zwar bestätigen Regierungsstellen die genannten Summen nicht offiziell, doch ist von Subventionen in einer „niedrigen einstelligen Milliarden-Summe“ die Rede. Habeck bietet Chipunternehmen nun an, sich um die Fördergelder zu bewerben.
Grundlage hierfür ist der European Chips Act, ein EU-weites Gesetz, das Europas Abhängigkeit von asiatischen Herstellern reduzieren soll. „Gefördert werden soll der Aufbau moderner Produktionskapazitäten, die den aktuellen Stand der Technik deutlich übertreffen“, heißt es aus dem BMWK.
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