Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) äußert sich während seines Besuchs im Irak zur Stabilisierung der Lage im Nahen Osten. Irritierend: Er hält eine Zusammenarbeit mit den neuen islamistischen Machthabern in Syrien für denkbar.
Pistorius zufolge sollte sich Deutschland in der Region verstärkt engagieren, nachdem der syrische Präsident Baschar al-Assad gestürzt wurde und sein Machtapparat zerfallen ist. „Wir dürfen uns keinesfalls zurückziehen“, sagte gegenüber den ARD-Tagesthemen. „Durch den Sturz Assads in Syrien ist nicht klar, in welche Richtung sich die Region, in welche Richtung Syrien sich entwickelt.“
„In den kommenden Monaten wird es jetzt natürlich darum gehen, neue Formate der Sicherheitskooperation zu gestalten in der Region, um deutlich zu machen, dass wir hier Verantwortung übernehmen, weiter übernehmen wollen, auch in Zukunft. Auch mit Blick auf Syrien“, so Pistorius.
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