Nach Pseudo-Entschuldigung: Abd el-Fattah sieht sich als Opfer einer „zionistischen Kampagne“

vor 6 Monaten

Nach Pseudo-Entschuldigung: Abd el-Fattah sieht sich als Opfer einer „zionistischen Kampagne“
Bildquelle: Apollo News

Der Skandal um die Äußerungen des britisch-ägyptischen Aktivisten Alaa Abd el-Fattah kommt nicht zur Ruhe. Zunächst bedauerte er die im Zuge seiner Einreise nach Großbritannien bekannt gewordenen Hass-Postings gegen Weiße, Juden und Polizisten und entschuldigte sich: „Ich verstehe, wie schockierend und verletzend sie sind, und dafür entschuldige ich mich unmissverständlich.“ Er nehme die gegen ihn gerichteten Antisemitismus-Vorwürfe „sehr ernst“. Gleichzeitig seien einige der Aussagen „völlig aus ihrem Zusammenhang gerissen“.

Nun liefert er seinen Kritikern jedoch erneut Munition. Unter einem Facebook-Beitrag, der die angebliche „Wahrheit der von Zionisten gegen Alaa Abd el-Fattah gestarteten Kampagne“ zu belegen vorgibt, findet sich ein „Like“ von Abd el-Fattah. Unmittelbar nachdem er sich – zumindest dem Wortlaut nach – auch für antisemitische Äußerungen entschuldigt hatte, stellt er sich damit erneut als Opfer einer „zionistischen“ Verschwörung dar.

Die Reaktionen darauf fallen abermals heftig aus. Der konservative Abgeordnete Robert Jenrick, der die Labour-Regierung bereits zuvor aufgefordert hatte, Abd el-Fattah die Staatsbürgerschaft zu entziehen und ihn des Landes zu verweisen, schrieb auf X: „Während sich el-Fattah ‚unmissverständlich‘ entschuldigt, likt er auf der arabischen Facebook-Seite Beiträge, in denen behauptet wird, er sei lediglich das Opfer einer ‚zionistischen Kampagne‘. Dieser abscheuliche Mann muss sofort aus unserem Land verschwinden.“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel