US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Freitagabend eine politische Bombe platzen lassen: 5.000 US-Soldaten sollen Deutschland innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate verlassen. Das ließ der Republikaner über einen Pentagonsprecher verkünden.
Damit setzt Trump seine Drohungen der vergangenen Wochen in die Tat um – und folgt damit auch der Politik seiner ersten Amtszeit. Der Truppenabzug folgt nicht nur den teils erratischen Ausbrüchen des Präsidenten infolge des Iran-Kriegs und der deutschen Weigerung, die USA darin zu unterstützen, sondern auch den Plänen vieler Pentagon-Strategen, den Fokus der größten Armee der Welt zunehmend nach Asien zu verschieben.
Trump und Bundeskanzler Merz waren zuletzt deutlich aneinandergeraten – mehrfach hatte Merz deutlich kritische Aussagen über die Kriegsstrategie des US-Präsidenten gemacht, unter anderem, dass die USA bei den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gedemütigt werden würden. Trump schoss über Truth Social zurück, drohte mit Truppenabzügen und wies den Kanzler zurecht: Er solle sein „kaputtes Land“ reparieren, „vor allem bei Migration und Energie“.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











