Die NBA hat den Spieler der Charlotte Hornets, LaMelo Ball, mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar belegt. Der 23-jährige Basketballprofi hatte im Anschluss an einen knappen Sieg seines Teams gegen die Milwaukee Bucks in einem Interview eine vermeintlich homophobe Ausdrucksweise gewählt, die von der Liga als „beleidigend und herabwürdigend“ eingestuft wurde.
Als er über den entscheidenden Spielzug des Spiels sprach, bei dem sein Teamkollege Grant Williams den letzten gegnerischen Versuch, den Sieg zu erringen, verteidigte, sagte Ball: „Wir haben uns aufgeladen“ und fügte anschließend mit leiserer Stimme ins Mikrofon den Kommentar „no homo“ hinzu, bevor er fortfuhr.
„No homo“ ist eine humoristische Ausdrucksweise unter Jugendlichen, die nicht Homophobie ausdrücken soll. Vielmehr geht es bei dem Spruch um die Klarstellung in doppeldeutigen Situationen, kein homosexuelles Verhältnis zu einem Freund zu haben.
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