Bis zum Jahresende ist Kubas Regime Geschichte – diese Haltung hörte man aus dem Weißen Haus bereits im Januar nach der erfolgreichen Gefangennahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro. Er war der wohl wichtigste lateinamerikanische Verbündete der Kommunisten in Kuba und entscheidend für ihre Versorgung mit Öl.
Das venezolanische Regime befindet sich seitdem in einem von den USA aufgezwungenen Auflösungsprozess: Die sozialistische Regierung ist zwar noch im Amt, hat aber in vielen geopolitischen Fragen faktisch gegenüber der US-Regierung kapituliert. Der Ölexport nach Kuba wurde eingestellt. Der Druck auf das kommunistische Regime in Havanna wächst seitdem immens.
Die Maduro-Aktion zeigte, wie blitzartig und ungehindert die USA auch in der westlichen Hemisphäre operieren können: Viele der engsten Vertrauten und Bodyguards Maduros kamen aus kubanischen Spezialeinheiten – und hatten dem US-Militär nichts Nennenswertes entgegenzusetzen. Der venezolanische Machthaber hatte Wochen vor seiner Festnahme noch Trump und dessen Drohungen offen verspottet, angebotene Deals zum sicheren Rücktritt und zur Flucht ausgeschlagen. Wenig später saß er in Handschellen in einem US-Helikopter.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











