Israel, die islamistische Terrorgruppe Hamas, die USA und Katar haben das Abkommen zum Geisel-Deal und Waffenstillstand im Gazastreifen unterzeichnet. Das teilte das Büro des Ministerpräsidenten Netanjahu am Freitagmorgen mit, wie die Jerusalem Post berichtet. Am Freitag soll das Sicherheitskabinett zusammentreten, um das Abkommen zu billigen. Die Regierung soll am Samstagabend zusammenkommen, um der Vereinbarung zuzustimmen. Dann könnten die ersten Geiseln am Montag nach Israel zurückkehren.
„Der Staat Israel ist entschlossen, alle Ziele des Krieges zu erreichen, einschließlich der Rückkehr aller unserer Geiseln – sowohl der lebenden als auch der toten“, erklärte Netanjahus Büro. Laut der israelischen Zeitung soll es nach der Verabschiedung des Abkommens durch die Regierung die Möglichkeit einer 24-stündigen Widerspruchsfrist vor dem israelischen Obersten Gerichtshof geben. Erst danach sollen die ersten Geiseln nach Israel kommen können. Ursprünglich war deren Freilassung für Sonntag angesetzt gewesen. Weil die Regierung erst am Samstagabend zusammentritt, verschiebt sich der Zeitraum für die Widerspruchsfrist.
Am Mittwoch wurde bekannt, dass Israel und die Hamas sich grundsätzlich auf einen Deal zur Freilassung von Geiseln und auf Bedingungen für einen Waffenstillstand geeinigt haben. Allerdings waren noch Details strittig. Netanjahu warf der Hamas vor, Vereinbarungen nicht einzuhalten, um „Zugeständnisse in letzter Minute zu erpressen“, wie sein Büro mitteilte.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











