Zwei Jahre nach Beginn des Gaza-Krieges hat die israelische Regierung eine Ausweitung des Militäreinsatzes beschlossen. Das Sicherheitskabinett stimmte in einer nächtlichen Sitzung einem gezielten Vorstoß auf Gaza-Stadt im Norden des umkämpften Küstenstreifens zu.
Diese Entscheidung markiert einen strategischen Wendepunkt in der anhaltenden Offensive gegen die islamistische Hamas, nachdem monatelange diplomatische Bemühungen um eine Waffenruhe gescheitert waren.
Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte, wurden im Zuge der Sitzung auch fünf Grundprinzipien verabschiedet, die das langfristige Ziel eines militärischen und politischen Neustarts für den Gazastreifen definieren sollen. Dazu zählen unter anderem die vollständige Entwaffnung der Hamas, die dauerhafte militärische Kontrolle über das Gebiet durch Israel sowie der Aufbau einer neuen zivilen Verwaltung – losgelöst von islamistischen Kräften.
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