Neue Widersprüche: Strombetreiber weiß nichts von Wegners angeblichem Morgentelefonat

vor 4 Monaten

Neue Widersprüche: Strombetreiber weiß nichts von Wegners angeblichem Morgentelefonat
Bildquelle: Apollo News

Nach dem linksextremistischen Brandanschlag auf die Energieinfrastruktur am 3. Januar, infolgedessen rund 100.000 Berlinerinnen und Berliner ohne Strom waren, steht das Krisenmanagement von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner weiterhin in der Kritik. Neue Angaben in einem Bericht der B.Z. zu seinen Kontakten mit dem landeseigenen Unternehmen Stromnetz Berlin werfen zusätzliche Fragen auf.

Wegner selbst hatte kurz nach dem Vorfall sein Vorgehen öffentlich beschrieben. In einem Interview erklärte er: „Ich habe in der Tat um 8.08 Uhr begonnen, die Telefonate zu führen. Ich habe mit den Krisenstäben telefoniert, mit Stromnetz. Ich habe vor allen Dingen auch mit der Bundesregierung gesprochen, mit dem Bundeskanzleramt, mit dem Bundesinnenminister.“

Nach Angaben von Stromnetz Berlin lässt sich ein solcher früher Kontakt jedoch nicht nachvollziehen. Ein Unternehmenssprecher teilte mit: „Nach unserem Kenntnisstand gab es am 3.1.2026 um 22.37 Uhr ein Telefonat zwischen dem Regierenden Bürgermeister und einem Mitglied der Entscheidungsgruppe des Krisenstabes der Stromnetz Berlin GmbH.“ Weiter heißt es: „Darüber hinaus sind keine Gespräche dokumentiert.“

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