Mathias Brodkorb, von 2016 bis 2019 Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern, ist heute ein erfolgreicher Autor. In seinem neuen Buch „Postkoloniale Mythen“ hat er untersucht, wie einseitig viele Völkerkundemuseen deutsche Geschichte darstellen.
NIUS dokumentiert wichtige Erkenntnisse, die Mathias Brodkorb in einem Interview mit der Berliner Zeitung formuliert hat:
„Das postkoloniale Denken hat zu falschen Darstellungen geführt. Erstens: Der Weiße ist schuldig und der Nichtweiße unschuldig. Zweitens: Die Schuld der Weißen und der Opferstatus der Nichtweißen haben sich auf die Nachfahren vererbt. Drittens: Daher müssen die heutigen Weißen Wiedergutmachung und Buße leisten. Das ist die Quintessenz des postkolonialen Denkens. Schuldige können aber nur Täter sein – und nicht die Nachfahren von Tätern. Außerdem geht es den Postkolonialisten wortwörtlich um eine regelrechte Beseitigung der historischen Schuld und eine Heilung der Welt. Mich erinnert das eher an einen Gottesdienst als an Wissenschaft. Die unangenehmen Teile unserer Geschichte sollen im Grunde ausradiert werden.“
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











