Am Montag hat der grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck einen Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung von illegaler Migration vorgestellt. Unter anderem fordert der Bundeswirtschaftsminister eine „Vollstreckungsoffensive“ von Haftbefehlen und die Abschiebung von „Gefährdern und Schwerkriminellen“ (Apollo News berichtete).
Das hat zu Widerspruch unter vielen seiner früheren Unterstützer geführt. Nun meldet sich auch die Grüne Jugend Niedersachsen zu Wort. Auf Instagram schoss die Jugendorganisation der Grünen in einer Stellungnahme gegen den eigenen Kanzlerkandidaten. Darin zu sehen ist zuerst ein digital bearbeitetes Wahlplakat der Grünen, das Robert Habeck zeigt. Im Wahlkampf wird das Plakat mit „Wort statt Wortbruch – Habeck statt Merz“ betitelt.
Doch die Grüne Jugend hat das Plakat angepasst, sodass dort jetzt steht: „Wortbruch statt Wort – Habeck oder Merz, wo ist der Unterschied?“. In zwei weiteren „Slides“ im Beitrag kritisiert man den eigenen Kanzlerkandidaten scharf. Der Kern seines Zehn-Punkte-Plans sei „nichts anderes (…) als eine menschenfeindliche Abschiebepolitik, die sich an rechten Narrativen orientiert“.
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