Es sind Szenen wie aus einem Horror-Film. Die 23-jährige Ukrainerin Iryna Zarutska sitzt im Zug in der US-Stadt Charlotte, vermutlich auf dem Weg nach Hause. Sie trägt ihre Arbeitskleidung aus einer Pizzeria und scrollt nichts ahnend auf dem Handy. Hinter ihr ein Mann mit rotem Kapuzenpullover. Plötzlich springt er auf und sticht mit einem Messer auf die junge Frau ein, sie stirbt noch am Tatort. Der Angreifer, ein polizeibekannter Krimineller, verlässt die Bahn an der nächsten Station. Das Verbrechen ist auf der Überwachungskamera aufgezeichnet.
Am Montagmorgen sprachen Julian Reichelt und Waldemar Hartmann über den schockierenden Mord und die Parallelen zum Fall Liana, die von einem abgelehnten irakischen Asylbewerber vor den Zug gestoßen wurde und starb. Sowohl in den USA als auch in Deutschland finden die Mädchen kaum Erwähnung. „Wenn das Opfer nicht ins Weltbild passt, dann schweigen die Medien“, bemerkt Julian Reichelt. „In Deutschland wird jede Hakenkreuz-Schmiererei, die sich auch gern mal als Fake herausstellt, flächendeckend berichtet, aber solche Fälle eben nicht.“
Waldi fügt hinzu: „Es ist eine einseitige Infiltration. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein.“ So laute das Motto der politisch Verantwortlichen. Noch immer hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz zum Mord an Liana nicht geäußert. In den Vereinigten Staaten lassen die einschlägigen Medien wie CNN, New York Times oder Washington Post das Massaker an der 23-jährigen Iryna einfach weg. „Wir sollen umerzogen werden durchs Weglassen, wir sollen eine Weltsicht adaptieren, die man uns vorgibt, in denen die Weißen die Täter sind und die Menschen mit Migrationshintergrund die Opfer allein. Es ist meistens umgekehrt“, kommentiert NIUS-Chef Reichelt.
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