Hitzeschutzplan und Grillverbot: „Wir brauchen keine Bundesregierung, die uns vorschreibt, wann es zu warm ist“

vor etwa 1 Jahr

Hitzeschutzplan und Grillverbot: „Wir brauchen keine Bundesregierung, die uns vorschreibt, wann es zu warm ist“
Bildquelle: NiUS

Seit des Vorstoßes der neuen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die sich dafür aussprach, bei Sport-Events im Sommer aufs Grillen und den Alkoholkonsum zu verzichten, regt sich Widerstand. „Dieser Musterhitzeschutzplan für den organisierten Sport stellt eine gesundheitsspezifische Maßnahme zur Klimaanpassung dar“, heißt es in der 14-seitigen „Bundesempfehlung“, die das Gesundheitsministerium vergangenen Dienstag veröffentlicht hat. „Jeder Verband und jeder Verein wird künftig mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sein.“

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NIUS-Reporterin Leonie Ipati machte sich auf die Suche nach den Sportvereinen, die davon betroffen wären. Sie traf auf Vereinsmenschen und Engagierte, die in geselligen Events und Zusammenkünften bei Holzkohle und Schaumkrone eine gesellschaftliche Aufgabe sehen, die Integration vorantreibt und Menschen zusammenbringt. Dort stößt eine mögliche Beschränkung auf Stirnrunzeln. „Vereinsleben? Gepflegtes Bierchen, eine Wurst, das gehört dazu, ganz eindeutig“, sagt ein Befragter.

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