In der ARD-Talkshow Maischberger am Mittwochabend gab es eine hitzige Debatte über die Migrationspolitik der vergangenen Jahre. Während die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge keine Fehler erkennen will und sich lieber in Wortgefechten mit dem CDU-Politiker Jens Spahn verliert, bringt der Kabarettist Dieter Nuhr einige Beispiele aus der echten Welt in die Runde ein.
Er sagte: „Ich glaube, jetzt haben die meisten – vielleicht außer Frau Dröge – verstanden, dass das ein ernsthaftes Problem ist mit der Migration, weil wir überall rechte Regierungen ernten. Wenn jetzt nichts passiert, haben wir in vier Jahren eine AfD bei weiß-ich-nicht-wie-viel Prozent.“ Die Politik habe die „Sorgen um die Migration nicht ernst genommen. Frau Esken sagt, dass das gar kein Thema für Normalbürger ist“. Er könne sich nicht vorstellen, wann die SPD-Vorsitzende „das letzte Mal mit einem Normalbürger gesprochen“ habe. Mit einem „Normalbürger, der Kinder in der Schule hat“.
Zur Verdeutlichung schilderte er persönliche Erfahrungsberichte aus seinem Umfeld: „Ein Freund von mir zahlt Schutzgeld an Leute aus der Klasse seines Sohnes, damit sie ihn auf dem Schulweg nicht angreifen. Ein anderer Freund von mir – dessen Tochter geht nicht mehr mit kurzem Röckchen in die Schule, weil sie Angst hat, als ‚Schlampe‘ zum Freiwild zu werden.“
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