In gerade einmal rund 600 Fällen wurde in Deutschland ein Impfschaden nach einer Covid-Impfung amtlich attestiert. Das ergaben Anfragen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei den 16 deutschen Versorgungsämtern. Demnach seien bis Anfang April 573 Fälle bescheinigt worden – nur 100 mehr als im Jahr zuvor. Im Januar 2024 wurden 467 Fälle gemeldet.
Die Zahl der Anfragen ist hingegen noch einmal stark gestiegen: Mehr als 14.000 Anträge registrierten die deutschen Behörden seit Beginn der Impfkampagne, im letzten Jahr waren es noch rund 12.000 gewesen. Allein 5.597, und damit fast die Hälfte, waren damals noch nicht bearbeitet worden.
Das sieht jetzt anders aus, die große Mehrheit der Fälle wurde abgelehnt, die Erfolgsquote liegt bei gerade einmal 6,2 Prozent. 2.000 Widerspruchsverfahren laufen außerdem derzeit noch gegen eine Ablehnung, teilten die Landesbehörden der FAZ mit.
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