Nur noch Einheimische dürfen rein: Schweizer Freibad verzeichnet großen Andrang auf Dauerkarten

vor 12 Monaten

Nur noch Einheimische dürfen rein: Schweizer Freibad verzeichnet großen Andrang auf Dauerkarten
Bildquelle: Apollo News

In der Gemeinde Porrentruy im Schweizer Kanton Jura dürfen seit Freitag nur noch Schweizer Staatsangehörige sowie Personen mit Wohnsitz oder Arbeitsbewilligung in der Schweiz das örtliche Freibad besuchen. Die neue Regelung gilt bis Ende August und soll nach Angaben der Gemeinde „die Sicherheit der Nutzer des Freibads […] gewährleisten und ein friedliches, respektvolles und sicheres Klima [zu] bewahren“.

Zuvor waren seit Beginn der Badesaison rund 20 Hausverbote, hauptsächlich gegen französische Besucher, ausgesprochen worden. Dabei handelt es sich überwiegend um junge Männer mit nordafrikanischem Migrationshintergrund. Sie sollen junge Frauen belästigt und nach Ermahnungen gewalttätiges Verhalten gezeigt haben.

Seit der Entscheidung boomt das Geschäft, wie die Bild berichtet. „Es verlief sehr gut. Die Bürgerinnen und Bürger haben ‚ihre‘ Badeanstalt mit der damit verbundenen Ruhe wiedergefunden“, berichtete Lionel Maître, politischer Verantwortlicher für den Freizeitbereich von Pruntrut. „Wir verzeichneten einen Anstieg bei den Abo-Verkäufen, weil die Bürger endlich das lang ersehnte Sicherheitsgefühl zurückgewonnen haben. Es gab keine Probleme und seitdem keine neuen Badeverbote“, so das Fazit des Verantwortlichen.

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