Erneut muss der Münchener Autoriese BMW enttäuschende Wirtschaftszahlen präsentieren. In einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation auf der Webseite des Autoherstellers ist zu sehen, dass man im Unternehmen für das vergangene Jahr mit einer besonders geringen Betriebsgewinnmarge (Ebit-Marge) rechnet. Im September vergangenen Jahres korrigierte man die erwartete Gewinnmarge nach unten auf nur noch zwischen sechs und sieben Prozent. Aus der Präsentation geht nun hervor, dass die endgültige Marge am unteren Ende dieser Spanne liegen wird – eine weitere Enttäuschung für BMW.
Der Börsenmarkt reagierte negativ auf diese Neuigkeiten, die Aktie stürzte um fast drei Prozent ab. Der Kurs von BMW-Anteilen ist zuletzt gefallen; innerhalb eines Jahres haben sie über 11 Prozent an Wert verloren. Das ist eng mit den wirtschaftlichen Unsicherheiten des Konzerns verbunden.
Im November gab das Unternehmen etwa bekannt, dass die Zahlen im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent auf nur noch 476 Millionen Euro abgestürzt sind (Apollo News berichtete). Angesichts der schlechten Zahlen strich der Münchener Autobauer zahlreiche Zusatzgelder an Mitarbeiter, etwa Teile des Weihnachtsgeldes und der Gewinnbeteiligung, zusammen (Apollo News berichtete).
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