Nach der Amokfahrt am Montag kündigt Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) an, das Sicherheitskonzept der Stadt erneut zu überprüfen. „Nach solchen Ereignissen prüfen wir unser Sicherheitskonzept immer ein weiteres Mal, das tun wir auch jetzt“, erklärte Specht im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das Konzept sei bereits nach anderen tragischen Vorfällen, wie dem Mord an Polizist Rouven Laur, angepasst worden.
Am 1. Dezember 2024 hatte die Stadt Mannheim ihre Waffen- und Messerverbotszone erweitert. Die Geltungszeiten wurden verlängert. Diese erstreckt sich nun über die gesamte Innenstadt, das Szeneviertel Jungbusch, Teile der Neckarstadt sowie den Bereich der Kurpfalzbrücke und gilt für Waffen und Messer mit Klingenlängen von mehr als vier Zentimetern.
Laut Specht habe sich die Einführung von Waffenverbotszonen an den Wochenenden „bewährt“. Auch die verstärkte Präsenz und Sichtbarkeit der Polizei, unter anderem durch die intelligente Videoüberwachung der großen Straßen und Plätze, habe sich als effektiv erwiesen. Auch die Zufahrtsstraßen zur Haupteinkaufsstraße Planken seien in den vergangenen Jahren mit zusätzlichen Pollern ausgestattet worden.
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