Der internationale Ölpreis ist infolge des Irankrieges deutlich gestiegen und hat erstmals seit mehreren Jahren wieder die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten. Im frühen Handel verteuerte sich die für Europa maßgebliche Nordseesorte Brent zeitweise um etwa 20 Prozent auf rund 111 US-Dollar pro Barrel. Ein Barrel entspricht etwa 159 Liter.
Seit Beginn der Kampfhandlungen vor gut einer Woche summiert sich der Preisanstieg damit auf rund 50 Prozent. Ende Februar lag der Preis pro Barrel noch bei etwa 70 Dollar. Parallel dazu sind auch die Kraftstoffpreise in vielen Ländern spürbar gestiegen.
Auch in den Vereinigten Staaten zog der Ölpreis kräftig an. Die Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) überschritt im frühen Handel in Chicago ebenfalls die Schwelle von 100 US-Dollar und erreichte zeitweise etwa 113 Dollar pro Barrel. Ein derart hohes Niveau war zuletzt im Jahr 2022 verzeichnet worden.
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