Österreich verweigert verurteiltem Schlepper jeden Schutzstatus – doch nach Syrien abschieben darf es ihn nicht

vor etwa 2 Monaten

Österreich verweigert verurteiltem Schlepper jeden Schutzstatus – doch nach Syrien abschieben darf es ihn nicht
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Ein staatenloser Palästinenser aus Syrien, verurteilt wegen Schlepperei und Urkundenfälschung, erhält in Österreich weder Asyl noch subsidiären Schutz. Trotzdem darf er derzeit nicht nach Syrien abgeschoben werden. Der Fall zeigt, warum viele das europäische Asylsystem für dysfunktional halten. Zuerst hatte die Zeitung Heute darüber berichtet.

Der Mann soll im Juli 2023 einen Schleuser-Lkw von Ungarn nach Österreich gelenkt haben. Auf einem Parkplatz bei Nickelsdorf im Burgenland nahe der ungarischen Grenze entdeckte die Polizei damals 46 Menschen ohne gültige Einreise- oder Aufenthaltspapiere im Laderaum des Fahrzeugs. Laut Heute soll jeder der Geschleppten einen vierstelligen Eurobetrag gezahlt haben. Dem Fahrer sei im Gegenzug zugesagt worden, dass seine Mutter und zwei Schwestern von Syrien nach Europa gebracht würden.

Nach Darstellung des Berichts dauerte die Fahrt rund vier Stunden. Der Mann habe keine Pausen gemacht und den Menschen im Laderaum weder Wasser noch Lebensmittel gegeben. Danach habe er den Lkw in der Sonne abgestellt und sei verschwunden. Die Menschen konnten die Tür von innen nicht öffnen. Erst nachdem ein Insasse die Plane aufgeschnitten hatte, konnten sich die Eingeschlossenen befreien. Drei Personen kamen in Krankenhäuser.

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