Papst Franziskus hinterlässt ein zwiespältiges Erbe – doch in einem Punkt hatte er Recht

vor etwa 1 Jahr

Papst Franziskus hinterlässt ein zwiespältiges Erbe – doch in einem Punkt hatte er Recht
Bildquelle: NiUS

Der Papst ist gestorben. Das stimmt und ist doch nicht die ganze Wahrheit. Gestorben ist am Ostermontagmorgen Jorge Mario Bergoglio, der sich der 266. Papst Franziskus nannte.

Jorge Mario Bergoglio wurde im März 2013 zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt.

Das heißt: Es gab 265 Päpste vor ihm. Vermutlich wird es viele Päpste nach ihm geben. Sein Tod ist keine Zäsur, kein Einschnitt, sondern der Lauf der Dinge. Päpste sind Menschen, Menschen sterben. Franziskus hinterlässt keine großen Fußstapfen, aber ein Erbe, über das in Deutschland ungern gesprochen wird.

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Franziskus forderte wie sein Vorgänger eine Entweltlichung der Kirche. Fast nirgends ist die Kirche derart verweltlicht wie in Deutschland. Manchmal erscheint die Kirche zwischen Flensburg und Traunstein wie ein Apparat, der Steuern erhebt, Immobilien verwaltet und den Glaubensverlust organisiert. Nichts war Franziskus mehr zuwider.

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