Plötzlich zeigt China seine Schwäche – wo Trumps Zollpolitik Wirkung zeigt

vor etwa 1 Jahr

Plötzlich zeigt China seine Schwäche – wo Trumps Zollpolitik Wirkung zeigt
Bildquelle: Apollo News

Am Freitag präsentierte US-Präsident Donald Trump das erste offizielle Handelsabkommen seit der Verkündung der Zölle am 2. April. Großbritannien wurde die Ehre zuteil, ein Abkommen zu präsentieren, das einen ersten Hinweis auf die neue Ordnung im internationalen Handel geben könnte. Ein Hebel der USA in den Verhandlungen mit den Handelspartnern scheint der Export von Ethanol zu sein. Die Amerikaner dominieren diesen für den Produktionsprozess und die chemische Industrie fundamentalen Rohstoff mit einem weltweiten Marktanteil von 52 Prozent und legen ihn als Gegengewicht zum Rennen um Zugang zu Seltenen Erden und anderen wichtigen Rohstoffen in die Waagschale.

Und das mit Erfolg: Großbritannien war bereit, zahlreiche Zugeständnisse zu machen, den heimischen Markt für amerikanische Agrarprodukte zu öffnen und den allgemeinen Basistarif von 10 Prozent US-Zöllen zu akzeptieren, um weiterhin US-Ethanol importieren zu können. Dies dürfte das Handelsdefizit der Briten, die bereits ein jährliches Defizit von etwa 12 Milliarden US-Dollar aufweist, weiter verschärfen. Ein Etappensieg für Trump.

Im Gegenzug streichen die USA Zölle auf den Import von Stahl und Aluminium aus dem Königreich – ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Re-Industrialisierung der Vereinigten Staaten. Im Kampf um weltweite Marktanteile und nationale Standortvorteile wird nun um jedes Jota Marge gekämpft. Und dies mit harten Bandagen. In Indien hat man dies zuerst erkannt. Präsident Modi ließ bereits in der vergangenen Woche während der Verhandlungen mit den USA durchblicken, reziproke Zölle auf Autoteile, Pharmazeutika und Stahl vollständig streichen zu wollen – ein klares Bekenntnis der kommenden wirtschaftlichen Supermacht zur Partnerschaft mit den USA.

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