Russlands Außenminister Sergei Lawrow sprach am Sonntag in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CBS ausführlich über den Friedensprozess in der Ukraine. Dabei legte er auch brisante Details über Russlands Bedingungen für einen Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt offen.
So behauptete er, dass Russlands Präsident Wladimir Putin sich bereits vor einigen Wochen für US-Präsident Donald Trumps Vorschlag zu einem 30-tägigen Waffenstillstand in der Ukraine ausgesprochen habe, dafür jedoch Bedingungen gestellt habe: „Waffenstillstand, ja, aber wir wollen Garantien, dass der Waffenstillstand nicht erneut zur Aufrüstung des ukrainischen Militärs missbraucht wird und dass die Waffenlieferungen eingestellt werden“, zitiert Lawrow Putin. Offenbar ist das auch für die weiteren Friedensverhandlungen eine Vorbedingung.
Lawrow behauptete, so habe man aus den bisherigen Übereinkünften mit der Ukraine gelernt: „Abkommen, ähnlich dem, über das wir jetzt diskutieren, wurden vom ukrainischen Regime mit starker Unterstützung der europäischen Hauptstädte und der Biden-Regierung gebrochen. Wenn Sie einen Waffenstillstand nur wollen, um die Ukraine weiterhin mit Waffen zu versorgen, was ist dann Ihr Ziel?“
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